Leistungen - Change-Projekte

Gelungene nachhaltige Change-Prozesse sind nicht linear

Das Ziel, grundsätzliche Verbesserungen in unternehmerischen, wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnissen zu schaffen, ist nicht durch eine lineare Zielerfüllungsstrategie zu erreichen. Die Prozesse in Unternehmen und im Leben genügen einer anderen inneren Struktur, auf die Veränderungsprozesse Anwendung finden sollten.

Entwicklungsprozesse gelingen dann, wenn die Themen in einem zyklisch evolutionären Vorgehen gestaltet werden. Ein Change-Prozess wird in Stufen designt. Danach werden in einem zyklischen Prozess diese Stufen mehrfach durchlaufen. Erst nach der Erfahrung aus dem Gelernten und Entwickelten in einer Stufe bewegt man sich auf die nächst höhere Stufe. Wichtig dabei ist, dass am Ende jeder Stufe das Gelernte in die nächst höhere Stufe integriert wird.

In Veränderungsprozessen ist es sinnvoll, zuerst die Fähigkeiten der Betroffenen zu entwickeln, dann den organisatorischen Rahmen anzupassen und schließlich die Akteure mit Coachings zu begleiten. Die heutigen Führungskräfte denken und handeln im „entweder-oder“ und schöpfen damit das Potenzial, das ein Sowohl-als-Auch erlaubt, bei weitem nicht aus. So ist es sinnvoll, am Anfang von Change-Prozessen durch Lernphasen die Fähigkeiten zu erhöhen und am Ende mit Coaching die Verfestigung zu unterstützen.

Eingebettet in Vision, Werte und Sinn wird im ersten Schritt ein gemeinsames Ziel entwickelt. Dann erst erfolgt die Standortbestimmung. Die Maßnahmenplanung orientiert sich an der Lücke zwischen Standort und Ziel. Diese bleiben während der gesamten Umsetzung des Change-Prozesses im Fokus – bis zum Erfolg und Abschluss des Projekts.


Best Practice in drei Iterationsschritten

Bei den meisten Change-Projekten führen drei Iterationsschritte zu einer nachhaltigen Umsetzung bei angemessenem Aufwand. Dabei bleiben die persönliche, die systemische und die unternehmensstrategische Ebene stets im Blick der Agitation.

Ein zielgerichteter, gemeinsamer Einsatz von Trainingsmaßnahmen, Coaching und Organisationsentwicklung führt zum Erfolg.

Eine Trainingsmaßnahme ohne organisatorischen Bezug würde ins Leere laufen. Das neu Gelernte würde in der noch ungewohnten Anwendung ohne begleitendes Coaching scheitern.

Das Coaching hilft über die Hürden in den frühen Phasen des Change-Prozesses und festigt das Gelernte aus den Trainings. Mit dem Change-Prozess werden der organisatorische und unternehmerische Rahmen zur Entfaltung des Neuen geschaffen. Das Training bringt die notwendigen Fähigkeiten in Form von vorgefertigten, konfektionierten, angepassten oder für das Unternehmen designten Business-Werkzeugen für ein Gelingen dazu.

Die Change-Prozesse sind so zu designen, dass diejenigen Wiederstände, die zur unerwünschten Situation führten und diese erhalten, in Schritten gelöst, korrigiert oder entfernt werden. Ist der angestrebte Impuls aus dem Change-Prozess heraus zu groß, wird Widerstand aktiviert und der Change-Prozess wird unweigerlich scheitern, meist mit Friktionen und Schäden in der Zusammenarbeit zwischen Change-Team und dem Unternehmen. Ist der Impuls zu klein, atmet das System die Veränderungsabsicht wieder aus, ohne dass das Unternehmen eine Veränderung erfahren hat. In dem Fall zieht sich das System nach Beendigung des Change-Projekts wieder in das ursprügliche Verhalten zurück.


Beginn mit eigenmotivierten Key Playern

Es empfiehlt sich, mit freiwilligen eigenmotivierten Einheiten zu beginnen. In einer zweiten Iterationsstufe werden Interessierte und leicht Motivierbare integriert. Erst im dritten Schritt werden die Einheiten mit offensichtlichen Widerständen in den Change-Prozess einbezogen.

Ein wohl-designter Change-Prozess beginnt mit einem Top-Down-Ansatz und fördert in einem Bottom-Up-Ansatz bewährte Abläufe ans Licht. Diese werden dann in den Change-Prozess wertschätzend eingebunden.

Ziel ist es, in einer Haltung zu enden, die der folgende Spruch Ausdruck verleiht: „Gib mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, gib mir die Gelassenheit, die Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann, und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ Wir sind nicht in der Lage, die Windrichtung zu ändern, aber wir können die Segel richtig setzen.


Referenzen

„Mit dem zyklisch evolutionären Entwicklungsprozess gelang uns die Fusion zweier Unternehmen durch die erfolgreiche Zusammenführung der Prozesse und Systeme."

„Nur mit dem zyklisch evolutionären Entwicklungsprozess konnten wir die Herausforderungen an Komplexität, engem Zeitrahmen, neuen Technologien und begrenzten Ressourcen meistern.“


Positionspapier

Ein ausführliches Positionspapier zum Change-Prozess finden Sie im Downloadbereich.